NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart besucht das DLR in Köln

© DLR (CC-BY 3.0)

  • Der NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Andreas Pinkwart, hat am 2. Mai 2018 das DLR in Köln besucht.
  • An den drei NRW-Standorten Köln, Bonn und Jülich arbeiten über 2700 Mitarbeiter.
  • Das DLR ist Forschungspartner und Innovationsmotor für den Wirtschaftsstandort NRW.
  • Schwerpunkt(e): Innovation, Digitalisierung, Energie, Verkehr, Raumfahrt, Luftfahrt, Sicherheit

Der Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Nordrhein-Westfalen (NRW), Andreas Pinkwart, hat am 2. Mai 2018 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln besucht. Zentrales Thema des Besuches waren die Beiträge des DLR als Forschungspartner und Innovationsmotor für den Wirtschaftsstandort NRW. Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR sowie die DLR-Fachvorstände begrüßten den Minister und stellten zum Thema Raumfahrt, Speichertechnologie und Energieforschung  ausgewählte Institute und Einrichtungen am Standort Köln vor.

Prof. Pascale Ehrenfreund, DLR-Vorstandsvorsitzende betonte dabei: „In Nordrhein-Westfalen, an seinen Standorten Köln, Bonn und Jülich, trifft das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hervorragende Forschungsbedingungen an. Mit seinen Forschungsarbeiten leistet das DLR wichtige Beiträge zu den anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen wie der Digitalisierung und der Energiewende und ist damit auch ein Innovationsmotor für den Wirtschaftsstandort NRW. Mit dem DLR-Raumfahrtmanagement und dem Projektträger in Bonn setzt das DLR durch gezielte Projektförderung Impulse für die nationale Spitzenforschung.“ An den drei Standorten in Nordrhein-Westfalen arbeiten zirka 2700 Mitarbeiter. Am Standort Köln befinden sich zudem der Sitz des DLR-Vorstandes und die zentrale Verwaltung.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hob bei seinem Besuch hervor: „Mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat Nordrhein-Westfalen einen starken Forschungspartner für Politik und Wirtschaft: Die Innovationskraft in der Energietechnik und –speicherung, bei neuen Werkstoffen und in der Raumfahrtmedizin stärkt unser Land. Das DLR ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der exzellenten Forschung an den Hochschulen und der Industrie und kann viel dazu beitragen, das ‚Rheinland Valley‘ national und international sichtbar zu machen.“ Der Minister tauschte sich zudem mit den Vorständen Klaus Hamacher, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Prof. Rolf Henke, Vorstand Luftfahrt, Prof. Dr. Hansjörg Dittus, Vorstand Raumfahrtforschung, Dr. Walther Pelzer, Vorstand Raumfahrtmanagement, Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand Energie und Verkehr, Klaus Uckel, Leiter DLR-Projektträger, Dr. Rolf-Dieter Fischer, Standortleiter, Dr. Dennis Göge, Programmkoordinator Sicherheitsforschung sowie Dr. Mark Azzam, Leiter DLR-Think Tank, aus.

Anwendungsnahe Forschung im Energie- und Raumfahrtbereich

Bei dem anschließenden Rundgang über den Standort Köln stellte das DLR dem Minister die Kurzarmzentrifuge des Forschungsgebäudes :envihab („environment“ = Umwelt und „habitat“ = Lebensraum) des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin vor. Im :envihab, können auf 3500 Quadratmetern in einer einzigartigen hoch technologischen medizinischen Forschungseinrichtung die Wirkungen extremer Umweltbedingungen auf den Menschen und mögliche Gegenmaßnahmen erforscht werden. Die nächste Station des Besuches war das CeraStore (Kompetenzzentrum für keramische Materialen und thermische Speichertechnologie in der Energieforschung), wo unter anderem TESIS (Test Facility for Thermal Energy Storage in Molten Salt), eine Testanlage im Industriemaßstab zur Weiterentwicklung von kosteneffizienten Wärmespeicherkonzepten für regelbaren erneuerbaren Strom in der Kraftwerkstechnik sowie energieintensiven Industrieprozesse, im Mittelpunkt stand.

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